„Autonomes Fahren ist bekannt als einer der prägenden Trends der Automobilbranche. Weniger bekannt ist, dass ein Hauptakteur in diesem Bereich aus OWL kommt", so die Aussage von Prof. Dr. Thomas Hesse, Lehrender im Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik.
Um dies zu ändern besuchte Prof. Hesse am 11. Dezember gemeinsam mit 19 Studierenden des Masterstudiengangs Elektrotechnik die Firma Hella in Lippstadt, den führenden Anbieter von Radarsensorik im Automobilbereich. „Dort wird Radartechnik der nächsten Generation entwickelt, eine Schlüsseltechnologie auf dem Weg zum autonomen Fahren“, so Hesse weiter.
Bei Fahrten in einem Testfahrzeug, bestückt mit sechs Sensor-Prototypen, konnten sich die Studierenden einen Überblick über das Potential der Technologie bei der Umgebungserfassung verschaffen. Ein Fachvortrag zur Steuerung der Radar-Funktionen durch den Sensorinternen Mikrocontroller zeigte die technischen Möglichkeiten in diesem Bereich auf und knüpfte so an die Lehrveranstaltung „Mikrocontroller und Anwendungen“ von Prof. Hesse an. Ein Rundgang durch den Entwicklungsbereich Radar-Hardware lieferte den Studierenden Einblicke in die Prozesse und Abläufe bei der Entwicklung sicherheitsrelevanter Sensorik. Interessant war dabei auch das Erleben des typischen Arbeitsumfelds und der Arbeitsweise in einer Entwicklungsabteilung. Nach diesen Eindrücken stieß der abschließende Vortrag über die vielfältigen Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten bei Hella auf große Resonanz und beschloss die Exkursion mit zufriedenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf allen Seiten. (the)