Häufiger Kontakt mit dem Ausland gehört zum Arbeitsalltag der meisten Ingenieurinnen und Ingenieure. Vor diesem Hintergrund ist der Erwerb von Fremdsprachen und interkulturellen Kompetenzen während des Studiums von besonderer Bedeutung. Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) fordert, dass 50 Prozent der angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure über eine studienbezogene Auslandserfahrung verfügen.
Die Anzahl der Studierenden des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik (IuM), die über eine studienbezogene internationale Erfahrung während ihrer Ausbildung an der FH Bielefeld verfügt, ist sehr gering. Daher steht diese Personengruppe im Fokus der Internationalisierungsstrategie des Fachbereichs, welche zurzeit erarbeitet wird. In diesem Zusammenhang fand am 26. April eine Informationsveranstaltung für die Mitglieder des Fachbereichs statt. Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch den Dekan Prof. Dr. Lothar Budde informierte die Leiterin des Akademischen Auslandsamts Judith Peltz über das zurzeit stattfindende Audit kompakt „Internationalisierung der Hochschulen“ der Hochschulrektorenkonferenz, bei dem das spezifische internationale Profil der FH Bielefeld herausgearbeitet wird.
Im Anschluss daran erläuterten Prof. Dr. Klaus Rüdiger (Beauftragter für Internationales im Fachbereich) und Dr. Alexandra Nitz (Referentin für Internationales im Fachbereich) die Internationalisierungsziele im Fachbereich IuM. Hierbei wurde insbesondere auf das Oberziel der Strategie eingegangen, die Anzahl der Studierenden des Fachbereichs zu erhöhen, die ins Ausland geht. Zentral ist hierfür das gezielte Informieren der Studierenden über studienbezogenen Auslandsaufenthalte und der Aufbau neuer bilateraler Kooperationen mit Hochschulen in Europa. Möglichkeiten für Mitglieder des Fachbereichs, internationale Arbeitserfahrungen zu erwerben - beispielsweise im Rahmen einer Gastdozentur oder Weiterbildung mit Erasmus+ sowie eines Forschungssemesters im Ausland - wurden ebenfalls präsentiert. Die Veranstaltung wurde vom Vizepräsidenten für Studium und Lehre, Prof. Dr. Ulrich Schäfermeier, mit einem Fazit geschlossen, in welchem die Bedeutung der Internationalisierung für die gesamte FH Bielefeld unterstrichen wurde. (an)