Einblick in Politik, Automobilbau und Industriekultur: Verbundstudierende der HSBI auf Exkursion nach Straßburg und Saarbrücken
Drei Tage, drei Stationen: 15 Studierende des berufsbegleitenden Studiengangs Betriebswirtschaftslehre haben bei einer dreitägigen Exkursion Straßburg, Rastatt und Saarbrücken besichtigt.Für 15 Studierende ging es für drei Tage auf Exkursion.
Bielefeld/Straßburg/Saarbrücken (hsbi). Eine dreitägige Fachexkursion führte 15 Studierende des berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs Betriebswirtschaftslehre (Verbundstudium) der Hochschule Bielefeld (HSBI) nach Straßburg, Rastatt und Saarbrücken. Studiengangsleiter Prof. Dr. Manuel Teschke und Studiengangskoordinatorin Dipl.-Hdl. Tanja Ens begleiteten die Studierenden. Die Teilnehmer:innen besichtigten das Europäische Parlament in Straßburg, das Werk von Automobilhersteller Daimler und das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte.
Station 1: Das Europäische Parlament in Straßburg
Nach der frühen Abfahrt um 5:45 Uhr am HSBI-Campus in Bielefeld und der Ankunft in Straßburg begann schon gleich das Fachprogramm am Donnerstagnachmittag mit einer Besichtigung des Europäischen Parlaments. Die Studierenden bekamen Einblicke in die parlamentarischen Abläufe und die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen der Europäischen Union. Eine abschließende Bootstour in Straßburg veranschaulichte die historische Vernetzung der Region im Herzen Europas.
Station 2: Werksbesuch bei Daimler und „Driving Experience: The Rock!“ in Rastatt
An drei unterschiedlichen Orten gab es viel zu sehen.
Der zweite Exkursionstag führte die Verbundstudierenden nach Rastatt zur Besichtigung des Werks von Automobilhersteller Daimler. Hierbei konnte die Gruppe moderne Produktionsstraßen, hochautomatisierte Fertigungsprozesse und logistische Abläufe der Fahrzeugmontage aus nächster Nähe analysieren. „Im Studium haben wir im Fach Beschaffung die Wertschöpfungskette kennengelernt. Besonders interessant war bei der Besichtigung, dass Zulieferunternehmen direkt auf dem Betriebsgelände ansässig sind und somit eine bedarfsgerechte Interaktion möglich ist“, sagt Studentin Elena Dammer.
Ein Highlight folgte am Nachmittag: Bei der „Driving Experience: The Rock! Rastatt“ erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die technischen Fähigkeiten und die Fertigungsgüte der Mercedes-Benz G-Klasse auf einem Offroad-Parcours.
Station 3: UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Der letzte Programmpunkt war der Besuch des UNESCO-Weltkulturerbes Völklinger Hütte. Die Besichtigung des weltweit einzigen vollständig erhaltenen Eisenwerks aus der Blütezeit der Industrialisierung bot den Studierenden Einblicke in die Schwerindustrie des 19. und 20. Jahrhunderts. „Neben der Hochofenanlage war vor allem die Transformation des ehemaligen Industriegiganten zu einem modernen Ort für Kultur und Ausstellungen beeindruckend. Das gibt den Studierenden wertvolle Impulse zum Thema Strukturwandel“, sagt Prof. Dr. Manuel Teschke. „Die Völklinger Hütte verdeutlicht eindrucksvoll, welchen gewaltigen Wandel die deutsche Industrielandschaft vollzogen hat und den Fortschritt der Arbeitsbedingungen“, ist das Fazit der Studierenden Julissa Combs. (mt/sab)