Internationale Erfahrungen und neue Freundschaften: Sieben Studierende des Fachbereichs Wirtschaft nehmen am Blended Intensive Programm teil
Sieben Studierende des Fachbereichs Wirtschaft der HSBI haben am von Erasmus+ geförderten Blended Intensive Programm (BIP) teilgenommen. Das Programm bestand aus mehreren virtuellen Vorlesungstagen und einem Trip nach Finnland.
Nermin Karaoglu (vorne) war mit sieben Studierenden des Fachbereichs Wirtschaft in Finnland für das Blended Intensive Programm.
Bielefeld/Finnland (hsbi). Das Blended Intensive Programm (BIP) hat sieben Studierenden der Hochschule Bielefeld (HSBI) die Möglichkeit gegeben, besondere internationale Erfahrungen zu sammeln. Bereits im März konnten die Studierenden an virtuellen Vorlesungstagen teilnehmen. Dozenten aus Deutschland, Polen, Spanien und Finnland hielten spannende Vorträge zum Thema „wellbeing at work“, also das Wohlbefinden am Arbeitsplatz.
Neben theoretischen Modellen standen auch Themen wie Nachhaltigkeitsberichterstattung, Gesundheitsförderung und die Entwicklungen der modernen Arbeitswelt im Fokus. Organisiert wurde das Programm von der South East Finland University of Applied Sciences (Xamk) in Mikkeli, Finnland.
Eine intensive Woche in Finnland liegt hinter den Studierenden
Die Teilnehmer:innen haben interessante Workshops und Vorträge besucht.
In der ersten Maiwoche ging es dann sogar nach Finnland. Gemeinsam mit Studierenden der University of Gdansk, der Czech University of Life Sciences Prague, der University of Split sowie der Universitat de Vic - Universitat Central de Catalunya verbrachten sie eine intensive und abwechslungsreiche Woche in Mikkeli.
Neben interessanten Workshops, Vorträgen und Gruppenarbeiten gab es viele kulturelle Highlights. Besonders in Erinnerung geblieben ist den Studierenden der traditionelle finnische Sauna-Abend. „Dort konnten unsere Studis die finnische Kultur hautnah erleben“, erzählt Nermin Karaoglu. Karaoglu ist Koordinatorin für Internationale Aktivitäten am Fachbereich Wirtschaft und hat die Teilnehmer:innen begleitet.
Die rund 40 Teilnehmenden durften zudem typische finnische Spezialitäten wie Karelische Piroggen probieren und unter anderem auch das Sport- und Freizeitangebot der Universität testen. Ein zentraler Bestandteil des Programms war die (inter-)nationale Gruppenarbeit, inklusive einer abschließenden Präsentationsprüfung. Beide Gruppen der Hochschule Bielefeld konnten ihre Präsentation erfolgreich mit sehr guten Ergebnissen abschließen. Die Prüfungsleistung bestand aus einer Präsentation, der aktiven Mitarbeit während des Programms sowie einer abschließenden Hausarbeit.
"Mehr als nur ein Studienprojekt“
Für bewusste Pausen wurde auch gesorgt.
In den Präsentationen wurden die Ergebnisse der Befragung von jeweils einem Unternehmen in den jeweiligen Ländern zu Angeboten für das Wohlbefinden der Mitarbeitenden vorgestellt. „Sehr spannend für mich waren die unterschiedlichen rechtlichen Regelungen zur Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, die von reduzierter Zahlung ab dem ersten Tag bis zu reduzierter Zahlung erst ab der 6. Wochen ging“, so die Juristin Nermin Karaoglu.
„Für uns alle war das BIP weit mehr als nur ein Studienprojekt. Es war eine einmalige Gelegenheit, internationale Erfahrungen zu sammeln, neue Perspektiven kennenzulernen und Freundschaften fürs Leben zu schließen“, sagt Sila Cetin. „Wir können jedem Studierenden nur empfehlen, an einem solchen Programm teilzunehmen. Erasmus bietet die Chance, Europa auf eine ganz besondere Weise zu erleben, internationale Kontakte zu knüpfen und ein echtes Gefühl von europäischem Zusammenhalt zu entwickeln.“ (nk/sab)