Studiengangsentwicklung im KI-Zeitalter: Prof. Dr. Achim Schmidtmann vom Fachbereich Wirtschaft war in der aktuellen Förderrunde des hochschulinternen Förderprogramms „Innovative Curriculums- und Lehrentwicklung“ (ICL) erfolgreich. Im Rahmen des Projekts soll der Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik flexibler gestaltet werden.Prof. Dr. Achim Schmidtmann vom Fachbereich Wirtschaft war in der aktuellen Förderrunde des hochschulinternen Förderprogramms „Innovative Curriculums- und Lehrentwicklung“ (ICL) erfolgreich.
Im vierten Jahr des hochschulinternen Förderprogramms „Innovative Curriculums- und Lehrentwicklung“ (ICL) überzeugte Prof. Dr. Achim Schmidtmann (Fachbereich Wirtschaft) die Jury von seinem Vorhaben im Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik. Schmidtmanns Antrag umfasst vielfältige Ansätze zur Umgestaltung: Ein flexibilisiertes und modernisiertes Curriculum mit größeren Modulen, selbstbestimmten und zeitlich flexiblen Arbeits- und Lernphasen und neuen Wahlmöglichkeiten soll den Studiengang für neue Zielgruppen öffnen. Insbesondere die Einführung eines dreisemestrigen „Studienpfads“ soll den Studiengang noch attraktiver für Absolvent:innen siebensemestriger ingenieurwissenschaftlicher oder anwendungsorientierter Informatikstudiengänge machen. Künstliche Intelligenz (KI) spielt hier – wie überall – eine große Rolle: Sowohl mit KI-gestützten Lehr-Lern-Formaten als auch mit entsprechenden fachlichen Inhalten will der so veränderte Studiengang seine Absolvent:innen auf eine KI-geprägte Arbeitswelt vorbereiten. Ein institutionell verankerter Review- und Entwicklungsprozess durch die Studiengangsleitung soll den Erfolg des Vorhabens sicherstellen.
ICL: Förderung für innovative Lehrprojekte
„Mit dem Projekt WI-Master NextGen wird ein Studiengang mit Blick auf veränderte Kompetenzanforderungen grundlegend weiterentwickelt.“
Dr. Barbara Junge (Mitglied der InnoLL-Leitung)
Für innovative Vorhaben zur Curriculumsentwicklung wie dieses ist das HSBI-interne ICL-Förderprogramm gedacht, das 2022 im Rahmen des HSBI-internen Netzwerks „Innovatives Lehren und Lernen“ (InnoLL) entwickelt wurde. Aus hochschuleigenen Mitteln werden innovative Vorhaben für die Entwicklung von Curricula oder für Lehrprojekte gefördert.
„Mit dem Projekt WI-Master NextGen wird ein Studiengang mit Blick auf veränderte Kompetenzanforderungen grundlegend weiterentwickelt“ erklärt Dr. Barbara Junge (Mitglied der InnoLL-Leitung). „Dieser Fokus steht in engem Bezug zu den Vorhaben der beiden großen Lehr-Lern-Projekte ‚FlexKom‘ und ‚DualHoch3‘, die die Hochschule 2025 eingeworben hat. Die im Zuge der ICL-Förderung angedachten Veränderungen zur Flexibilisierung dürften die Attraktivität des Studienangebots wesentlich erhöhen.“ André Mersch, Digital Learning Koordinator der HSBI, hebt die zentrale Rolle der Studierenden hervor, die in die Weiterentwicklung des Curriculums einbezogen werden sollen: „Befragungen, Workshops und Feedbackschleifen mit den Studierenden werden sicherstellen, dass das Curriculum tatsächlich den Bedürfnissen der Studierenden entspricht und praxisnah gestaltet wird." Das innovative Projekt zur Curriculumsentwicklung wird über den Zeitraum eines Jahres mit einem Betrag von 50.000 € gefördert.
Ein flexibilisiertes und modernisiertes Curriculum mit größeren Modulen, selbstbestimmten und zeitlich flexiblen Arbeits- und Lernphasen und neuen Wahlmöglichkeiten soll den Studiengang für neue Zielgruppen öffnen.
Die Jury, die das aktuelle Projekt auswählte, besteht aus Professor:innen und Studierenden der HSBI, die in Abstimmung mit den studentischen Vertretungen AStA und StuPa benannt werden. Das Auswahlverfahren wurde unter Federführung des InnoLL-Leitungsteams realisiert, zu dem Prof. Dr. Ulrich Schäfermeier als Vizepräsident für Studium und Lehre, Dr. Karin Ilg als Leiterin der Hochschulbibliothek und Vertretung des Serviceverbunds MIND (Medien- und Informationsdienste der HSBI) und Dr. Barbara Junge (zuständig für „Hochschulweite Projekte in Studium und Lehre“ im Dezernat Planung, Controlling, Qualitätsmanagement) gehören. Im ICL-Team des Netzwerks InnoLL sind neben dem Digital Learning Koordinator André Mersch auch Marcel Deters (Hochschulbibliothek) und Dr. Kristina Rzehak (Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik) vertreten.