Auf die kommenden Aufgaben und Aktionen des Fachbereichs "Ingenieurwissenschaften und Mathematik" stimmte am Mittwoch Dekan Professor Dr. Lothar Budde die Professorinnen und Professoren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein.
Auf die kommenden Aufgaben und Aktionen des Fachbereichs "Ingenieurwissenschaften und Mathematik" stimmte am Mittwoch Dekan Professor Dr. Lothar Budde die Professorinnen und Professoren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Den Rahmen des Neujahrsempfangs nutzen außerdem die Menzel-Stiftung und der Förderverein "Gesellschaft der Förderer, Freunde und Ehemaligen der Ingenieurausbildung der Fachhochschule Bielefeld e.V. (GFFE)", um den Menzel-Preis zu verleihen.
"Ich habe als Dekan des Fachbereichs 'Ingenieurwissenschaften und Mathematik' mit hohen Visionen angefangen. Dann bin ich erst einmal auf dem Boden der Tatsachen angekommen und jetzt arbeite ich mich wieder Stück für Stück nach oben", sagte Professor Budde mit Blick auf ein erfolgreiches Jahr 2011. So gehört seit Juli der Studienort Gütersloh mit seinen Praxisintegrierten Studiengängen zum Fachbereich. In Bielefeld wurden vier erfolgreiche Reakkreditierungen durchgeführt - unter anderem in den Studiengängen "Angewandte Mathematik" und "Apparative Biotechnologie". Für das Sommersemester 2013 plant der Fachbereich die Einführung der zwei Masterstudiengänge "Maschinenbau" und "Elektrotechnik".
Auch in der Forschung konnte sich der Fachbereich IuM weiterentwickeln. Stolz war Professor Budde auf 19 Forschungsprojekte, drei Forschungsschwerpunkte und eine Kompetenzplattform. Drei weitere Forschungsschwerpunkte sind beantragt. Außerdem plant der Fachbereich die Gründung eines Institutes. Auch die Aufnahme ins Spitzencluster "it's OWL" gelang im vergangenen Jahr. Mit vier Projekten beteiligt sich die FH Bielefeld an dem Forschungsverbund.
Exzellente Lehre und Forschung kommen auch bei den Studierenden gut an. Knapp 2.800 junge Menschen studieren in 13 Bachelorstudiengängen und einem Masterstudiengang. Damit ist "Ingenieurwissenschaften und Mathematik" der zweitgrößte Fachbereich an der FH Bielefeld nach "Wirtschaft und Gesundheit". Die Auslastung beträgt 128 Prozent. Ein Vorhaben für die nächsten Jahre ist laut Professor Budde die Verbesserung der Studienerfolgsquote im Rahmen der Regelstudienzeit.
Der Erfolgskurs des Fachbereichs spiegelt sich auch in den Events wider. Besonders das Wissenschaftsfestival GENIALE, an dem sich "Ingenieurwissenschaften und Mathematik" mit 29 Projekten beteiligte, hob Professor Budde hervor. Ein weiterer Höhepunkt sei die Eröffnung des zdi-Schülerinnen- und Schülerlabors experiMINT gewesen. Professor Budde nutze die Gelegenheit, um auf bedeutende Programme im diesjährigen Veranstaltungskalender aufmerksam zu machen. An erster Stelle steht für ihn dabei "StudIuM - Ready for Tec-off?". Die Veranstaltung, deren Leitung Cigdem Özdemir übernimmt, ersetzt künftig den Energietag. 34 Programmpakete hat der Fachbereich vorbereitet und 14 Aussteller haben bisher ihre Teilnahme zugesagt. 800 Schülerinnen und Schüler werden erwartet.
Von den Erfolgen des Fachbereichs leitete Professor Budde über zu den Erfolgen zweier seiner Studenten. Für ihre herausragenden Leistungen am Ende des Grundstudiums wurden Johannes Ebbinghaus und Henning Borchard mit dem Menzel-Preis geehrt. Beide schlossen eine Ausbildung zum Elektrotechniker ab, bevor sie ihr Studium der Elektrotechnik an der FH Bielefeld aufnahmen. Als Tutoren helfen sie ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen in den Fächern Mathematik, Physik und Elektrotechnik. Der Preis ist mit je 1.300 Euro dotiert.
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