Mit fast 24.000 Besuchern, rund 550 Ausstellern aus elf Ländern, einem erfolgreichen Wissenschaftspark und einem gut besuchten Kongress-Programm ist die REHAB 2011 in Karlsruhe zu Ende gegangen. Auf der weltweit zweitgrößten Fachmesse für Rehabilitation, Pflege, Prävention und Integration in Karlsruhe war erstmals auch die Fachhochschule Bielefeld vertreten. Mit Erfolg - auch in punkto Aufträge.
Professor Dr.-Ing. Ralf Hörstmeier und sein Team vom Kompetenzzentrum für Bewegungsvorgänge (KfB) an der FH Bielefeld präsentierten ihr anwendungsorientiertes Forschungsspektrum auf der Sonderfläche "Themenpark Wissenschaft" in Halle 2, zusammen mit sieben weiteren Hochschulen und Forschungsinstituten. Auf der internationalen Messe in zwei Hallen und auf einem großen Außenbereich standen drei Tage lange die Aktivität und Mobilität von Menschen mit Handicap und damit multifunktionale Produkte bei der Rollstuhlversorgung im Vordergrund.
Das Bielefelder KfB-Team stellte sein neues Klassifizierungsmodell, das "Energiecluster für manuelle Rollstühle" vor. Zudem waren Professor Hörstmeier und die Gesundheitswissenschaftlerin Almut Lenz mit einem Vortrag zum Thema "Energiecluster - Qualitätssteigerung in der Versorgung. Ein Plus für Nutzer, Hersteller und Fachhandel" in das Kongress-Programm eingebunden. Auf dem Messestand gab es zahlreiche Kontakte mit Partnern, Herstellern und Fachhandelsvertretern. Ein Hersteller erteilte Aufträge für die Clusterung seiner Rollstühle. "Die REHAB war für uns eine interessante, anwenderorientierte Messe, mit viel Fachpublikum und Anwendern", bilanziert Professor Hörstmeier, "wir werden auch bei der nächsten in 2013 dabei sein."
Prof. Dr. Hörstmeier, Lars Brinkmann und Almut Lenz, Mitarbeiterin der Hochschule (v.r.n.l.) nach erfolgreichen Kooperationsgesprächen am Messestand auf der REHAB in Karlsruhe.
Foto: Frank Weiser
Prof. Dr. Hörstmeier beim Vortrag zum Thema "Energiecluster" auf der REHAB Messe in Karlsruhe.
Foto: Frank Weiser
Prof. Dr. Hörstmeier erläutert einem Messebesucher die Bedeutung der Lastverteilung beim Rollstuhlfahren.
Foto: Frank Weiser