17.04.2012

Professor Hofer auf der weltgrößten Konferenz für Elektrofahrzeuge

Professor Dr. Ing. habil. Klaus Hofer vom Fachbereich IuM hat mit seinem Paper "Environment- friendly Mobility" das strenge Auswahlverfahren der internationalen Programmjury des Electric Vehicle Symposium (EVS) erfolgreich durchlaufen.

Professor Dr. Ing. habil. Klaus Hofer vom Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik hat mit seinem Paper "Environment- friendly Mobility" das strenge Auswahlverfahren der internationalen Programmjury des Electric Vehicle Symposium (EVS) erfolgreich durchlaufen. Er wird auf der vom 6. bis 9. Mai 2012 in Los Angeles stattfindenden EVS26-Konferenz einen Vortrag über den Energieverbrauch und die Umweltverträglichkeit unterschiedlicher Transportsysteme sowie deren Ökologischen Fußabdruck halten. Im Anschluss an diesen Kongress im Convention Center von LA wird Professor Hofer eine Solarfarm in West Oahu auf Hawaii und die University of Hawaii in Manoa sowie einen Windpark in Altamont Pass in San Francisco besuchen, wo er sich mit Wissenschaftlern und Fachleuten über die Themenbereiche Regenerative Energien, Smart Grid und Elektrotraktion austauschen wird. 

Elektrische Energie ist eine der edelsten Energieformen, insbesondere weil man sie sehr leicht erzeugen, transportieren und mit hohen Wirkungsgraden in andere Energiezustände umwandeln kann. Ohne elektrischen Strom wären die technischen Errungenschaften einer modernen Industrie-, Mobilitäts- und Informationsgesellschaft absolut undenkbar. Die enormen Vorteile elektrischer Antriebssysteme in der Elektrotraktion bieten insbesondere im Schienenverkehr und Straßenfahrzeugen die einmalige Chance zu einem umweltfreundlicheren Umgang mit dem kostbaren Rohstoff Energie.

Für den Energieverbrauch eines Transportsystems sind in erster Linie die Reisegeschwindigkeit, danach das Fahrzeuggewicht und schließlich an dritter Stelle die Ausstattung an Luxus und Komfort verantwortlich. Diese von unserer alltäglichen Erfahrung bestätigten Einflussgrößen lassen sich in einer Ökologischen Formel zusammenfassen: "Je sparsamer ein Fahrzeug sein soll, desto langsamer, leichter und spartanischer muss es sein". Dabei ist es vollkommen nebensächlich, von welchem Antriebsaggregat und Energieträger ein Fahrzeug angetrieben wird. Denn der mechanische Leistungsbedarf an den Rädern eines beliebigen Fahrzeugs ist für Elektroantriebe, Verbrennungsantriebe, Hydraulikantriebe, Pneumatikantriebe und Muskelantriebe stets derselbe. Am Beispiel einiger sparsamer Ökomobile zeigt dieser Beitrag auf, was umweltfreundliche Mobilität unter Einbeziehung des "Ökologischen Fußabdrucks" bedeutet und wie extrem weit sich unsere mobile Alltagsrealität inzwischen davon entfernt hat.

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