Studierende des FB IuM im Finale der FerchauChallenge 3.0
Mit einem durch Schmelzwärme versorgten, unbemannten Fahrzeug ziehen Cornelius Armbruster, Julian Münstermann, Sebastian Winter und Felix Hartke ins Finale der „Ferchau Challenge 2013“ ein.
Mit einem durch Schmelzwärme versorgten, unbemannten Fahrzeug ziehen Cornelius Armbruster, Julian Münstermann, Sebastian Winter und Felix Hartke ins Finale der "Ferchau Challenge 2013" ein.
Die Studierenden des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik haben dafür unter der Betreuung von Professorin Sonja Schöning ein alternatives Energie- und Antriebskonzept entwickelt, mit dem sie sich nun den Ferchau Challenge 2013 Finaleinzug in der Toskana sichern konnten. Der Toskana Aufenthalt wird von Ferchau für die fünf besten Teams des Wettbewerbs gesponsert. Zur Aufgabenstellung vor Ort gehört unter anderem der zwingende Einsatz regenerativer Energien und ein erfolgreiches Abschließen eines 400 Meter langen Parcours, den das unbemannte Fahrzeug ohne Hilfe von außen zurücklegen muss. In der abschließenden Bewertung des Rennens wird ein besonderes Augenmerk auf die Neuartigkeit und die Nachhaltigkeit des gewählten Konzeptes gelegt.
Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, haben sich die vier Studenten für einen Schmelzwärmespeicher entschieden, welcher durch einen Parabolspiegel und das dadurch konzentrierte Sonnenlicht beladen wird. Dabei wird eine besonders hohe Speicherdichte erreicht, indem die Energie im fest-flüssig Phasenübergang gespeichert wird. Dieser Speicher wird nach dem Beladen auf dem Fahrzeug montiert. Mittels Thermoelektrischer Generatoren wird die thermische Energie in elektrische Energie umgewandelt. Angetrieben wird das Fahrzeug dann durch zwei Elektromotoren. Mit ein wenig Glück und Geschick können es die Studierenden des Fachbereichs IuM in der Endwertung unter die ersten drei Platzierungen schaffen und sich somit ein Preisgeld zwischen 2000 und 5000 Euro sichern.
Das Unternehmen Ferchau Engineering stellt laut dem Bielefelder Niederlassungsleiter Jens Husemann jährlich 20 bis 30 Ingenieurinnen und Ingenieure ein. Ferchau ist unter anderem Dienstleister für Unternehmen wie Claas oder Miele. Da das Unternehmen kontinuierlich großes Interesse an gut ausgebildeten Absolventinnen und Absolventen hat, nutzt es den Wettbewerb in erster Linie, um sich bei den Studierenden bekannt zu machen.