03.09.2014

Von Studierenden für Studierende

Marie Schulte Westenberg (Studentin im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen) berichtet über den erfolgreichen Studienverlauf und Abschluss Ihres Kommilitonen Jens Lindemeier.

Jens Lindemeier studierte die vergangenen dreieinhalb Jahre an der Fachhochschule Bielefeld im Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik (IuM). Im Wintersemester 2010/2011 startete er sein Studium zum Wirtschaftsingenieur, nachdem er zuvor das Fachabitur (Richtung Konstruktions- und Fertigungstechnik) am Berufskolleg in Löhne sowie den Zivildienst abgeleistet hatte. Der Wunsch zu studieren und auch die grobe Fachrichtung waren ihm schnell klar, doch zunächst dachte Jens Lindemann daran das Maschinenbaustudium aufzunehmen.

"Letztendlich habe ich mich dann doch für Wirtschaftsingenieurwesen entschieden, weil die Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technik den Studiengang sehr interessant und vielfältig macht", so Lindemeier. Während des Studiums lief dann alles wie geplant und es blieb sogar noch Zeit um nebenher zu arbeiten und die Vorzüge des Studentenlebens zu genießen.

Als es schließlich auf die Praxisphase zuging bekam Jens Lindemann schon das Gefühl, langsam wird es ernst. Nachdem er im vierten Semester bereits ein gelungenes Projekt bei Hettich Experience durchgeführt hatte und es ihm in dem Unternehmen richtig gut gefiel, bewarb sich der angehende Wirtschaftsingenieur auch für seine Praxisphase bei der Firma Hettich. Diese Bewerbung war erfolgreich.

"Natürlich hat es mir dabei sehr geholfen, dass ich während des Studiums schon einmal mit Hettich zusammengearbeitet hatte", erklärt Lindemeier. Diese Projekte im vierten Semester des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen sind im Studienplan fest verankert und sollen den Studierenden Praxiserfahrungen ermöglichen und ihnen die Chance geben Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen.

Die auf die Praxisphase folgende Bachelorarbeit lief dann auch in Zusammenarbeit mit der Firma Hettich und dem von Seiten der Fachhochschule Bielefeld, Fachbereich IuM betreuenden Prof. Franz Feyerabend ab. Das Thema der Abschlussarbeit befasste sich mit der Konzeption eines Modells zur visualisierten Darstellung und Datenaufbereitung der statistischen Prozessregelung. Da das aktuelle System Hettichs für statistische Langzeitauswertungen von Messwerten nicht mehr den aktuellen Standards entsprach, ging es also darum, eine Alternative zu finden. Dieses sollte problemlos in die aktuellen Systemstrukturen des Unternehmens eingegliedert werden können. " Am Anfang war es schon wirklich schwer die Problematik zu überblicken, da es nichts Greifbares gab, wie zum Beispiel ein technisches Problem an einer konkreten Maschine. Ich wurde aber immer wirklich gut von Hettich unterstützt", betont Lindemeier. Er konnte sich beispielsweise jederzeit Literatur ausleihen, auf Präsentationen zurückgreifen und natürlich seinen Betreuer Michael Lehmkuhl um Rat fragen. Auch die Projektarbeit im vierten Semester hat Jens Lindemeier sehr geholfen. Insbesondere beim Thema Selbstmanagement während der Bachelorarbeit konnte er auf viele Erfahrungen aus der Projektzeit zurückgreifen und ist nach wie vor dankbar, dass der Fachbereich IuM den Studierenden diese Chance überhaupt ermöglicht. Letztendlich verliefen die Bachelorarbeit und das anschließende Kolloquium sehr erfolgreich und Jens Lindemeier könnte sich auch in Zukunft durchaus vorstellen, weiter im Bereich Qualitätsmanagement zu arbeiten.

"Alles in einem ist die Zusammenarbeit von Hettich Experience mit den Wirtschaftsingenieuren der Fachhochschule Bielefeld eine großartige Sache und die Studierenden wie auch die Lehrenden sind von dem Engagement seitens Hettichs begeistert. Wir freuen uns auf die weitere gemeinsame Projekte.", stellt Prof. Feyerabend heraus. (msw/th)