Am 26.02. fand in der HSBI eine Konferenz zum verantwortungsbewussten Einsatz von Künstlicher Intelligenz statt. Die VDI Bezirksvereine Ostwestfalen-Lippe und Münsterland, die Effizienzagentur NRW und die Zweitag GmbH luden gemeinsam mit dem Institut for Data Science Solutions zu einem Austausch ein. Unterstützt wurden sie dabei von der WEGE Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Bielefeld und der proWi Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Gütersloh.
Den Auftakt machte die Keynote von Dr. Henrik Loeser von IBM, der einen Überblick über die Geschichte der KI und den aktuellen Stand der Technik gab. Danach präsentierte Charlott Jakob, Doktorandin an der TU Berlin, ihre Arbeiten zur Validierung der Ergebnisse von Large Language Models. Sie betonte dabei die Relevanz der menschlichen Validierung, um fehlerhafte und missverständliche Antworten von LLMs aufzudecken. Im Anschluss stellten Dr. Daniel Preuß und Sebastian Adloff praktische Anwendungsfälle von Künstlicher Intelligenz im industriellen Produktionsumfeld vor und gingen auch auf die rechtlichen Herausforderungen ein, die beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu berücksichtigen sind. Daran schloss auch der Vortrag von Sven-Erik Holm (Rechtsanwalt, Kanzlei Graf von Westphalen) thematisch an. Er gab einen Überblick über die verschiedenen Gesetze, die im Kontext von Künstlicher Intelligenz zu berücksichtigen sind. Den Abschluss bildete Prof. Hans-Brandt Pook vom Institute for Data Science Solutions mit seinem Vortrag über konkrete KI-Projekte zwischen Hochschulen und Unternehmen.
„Es war eine rundum gelungene Veranstaltung.“, so Dr. Conny Geukes, die gemeinsam mit Prof. Balzereit die Konferenz seitens der HSBI organisierte. Prof. Kaja Balzereit ergänzt: „Die Konferenz hat deutlich gezeigt, dass KI vernünftig und verantwortungsbewusst eingesetzt werden muss. Ethik und Recht sind da zentrale Aspekte, die immer mitgedacht werden müssen.“ (kb)