Nicht erst seit der von der Bundesregierung beschlossenen Energiewende treten erneuerbare Energien in den medialen Fokus. Hier den Durchblick zu behalten fällt immer schwerer – denn „grün ist nicht gleich grün“.
Nicht erst seit der von der Bundesregierung beschlossenen Energiewende treten erneuerbare Energien in den medialen Fokus. Hier den Durchblick zu behalten fällt immer schwerer – denn „grün ist nicht gleich grün“. Um den Überblick über die Informationsflut nicht zu verlieren, haben Studierende aus dem Studiengang Regenerative Energien (Fachbereich IuM) die „Energiewoche“ ins Leben gerufen.
Vom 4. bis zum 14. Oktober 2011 wurde im Fachbereich IuM eine dokumentarische Ausstellung konzipiert, um Aufschluss über die verschiedenen Arten der erneuerbaren Energiegewinnung sowie der Energiespeicherung zu geben. Die Besucherinnen und Besucher hatten so die Möglichkeit, die Streitfragen und Diskussionen rund um die Energiewende besser nachzuvollziehen.
Für den Ideenaustausch zum Thema Energiewende wurden zudem öffentliche Podiumsdiskussionen veranstaltet. Sachkundige Experten berichteten aus Forschung und Praxis. Die Podiumsdiskussionen, die jeweils ca. 80 Besucherinnen und Besucher zählten, wurden von Klaus Meyer, Leiter des Netzwerks Energieimpuls OWL, moderiert. Den Auftakt machte Jakob Wachtel, ein Absolvent des Fachbereichs IuM, der heute beim Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme zum Thema PV-Inselsysteme forscht. Ein weiterer Vertreter der Fraunhofer-Gruppe, Markus Speckmann, vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik, referierte über die Integration von Erneuerbaren Energien. Dr. Ulrich Hueck, Gründungsstifter der DESERTEC-Foundation, stellte die Zielsetzung der weltweiten Umsetzung des DESERTEC-Konzepts vor, welches den Klimaschutz und Energiesicherheit mit Entwicklungs- und Sicherheitspolitik verbindet. Den Abschluss der Diskussion bildete Valentin Hollein von Eurosolar mit dem Thema „die deutsche Energiepolitik“.
Die Veranstalter ziehen ein positives Fazit zur Energiewoche und betonen, dass die Diskussionen um die Energiewende auch eine Diskussion über die Zukunft der Gesellschaft ist. Umweltpolitik dürfe nicht auf Kosten der nachkommenden Generation betrieben werden und in der Gestaltung der Energiewende werde sich letztlich entscheiden, ob Verantwortungsbewusst agiert wurde.
Der Fachbereich IuM bedankt sich bei allen Mitgliedern des Organisationsteams, die aktiv und fachkundig an der Aufklärung zur Energiewende mitgewirkt haben. Die "Energiewoche" wurde mit freundlicher Unterstützung des gemeinnützigen Vereins GFFE e.V. initiiert.
Das Team der Energiewoche: (v.l.:) Patrick Ribbe, Kathrin Lüking, Christina Bleiker, Matthias Overkott, Alexander Möller, Uzoma Madukanya, Yvonne Strzys, Lukas Dökel, Lena Ackermann, Björn Valentin und Katrin Lange.
Öffentliche Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen aus dem Bereich "Energie".
Die Ausstellung gab einen Überblick über die verschiedenen Arten der erneuerbaren Energiegewinnung und der Energiespeicherung.